Friedrich Bernhard Marby

F.B.Marby

F.B.Marby

Die Chronologie und einige Bekenntnisse seines schweren und mühsamen Lebens
…leiten zum Höchsten

Meinem friesisch-schwedischem Erbgut, meiner inneren Verbundenheit mit meiner Lebenskette und der daraus erwachsenen Begabung und Veranlagung, sowie meinem unermüdlichem Forscherdrang und meinem zähen Fleiß, dazu mein Erbarmen mit dem überall irregeführten, getäuschten, absichtlich blind gemachten, ausgenutzten, betrogenen über die Achseln angesehenen Volksmassen und ihr geistiges, seelisches und körperliches und materielles Elend das ganze Leben hindurch, veranlaßten mich eines Tages, die Arme zum Himmel zu erheben in den Bereich der waltenden Geister zu rufen: “Herrgott! Es muß doch etwas geben, wodurch die armen Menschen sich selber helfen können!”-

Von dieser Minute an unterstand ich einer höheren Führung, von dieser Minute an wurde an mich herangetragen, was ich brauchte. Und in den Jahren 1906 bis l911 machte ich dann die Entdeckung, fand ich, womit die armen, in irgend eine Not gelangten Menschen sich selbst und auf die Dauer immer wieder helfen können: Es gelang mir die Wiederentdeckung der Methode, nach der wir die Runen unserer germanischen Vorfahren wieder zu raunen im Stande sind, indem wir die Runen-Zeichen in Körperstellung und Körperbewegung nachahmen und dabei den Namen der betreffenden Rune raunen, sprechen, singen oder hinausrufen! - So hatte ich das tausende Jahre vergessene Raunen der Runen wiederentdeckt, die Runen-Übungen und die Runen-Gymnastik unserer Vorfahren! Zug um Zug waren die dazu notwendigen Erkenntnisse in mir gewachsen, wie aus einem tiefen, unversiegbaren Brunnen hole ich sie in mir herauf, wie aus einer Verbindung mit den fernsten Räumen des Himmels leuchteten sie in mir auf und dann - übte ich die Runen meiner Vorfahren, raunte ich sie! - Der rettende Weg, die allezeit wirksame Methode der Selbsthilfe in jeglicher Not war gefunden! -

Nun übte ich - jahrelang - und - schwieg. - Von Hannover ab folgte die Übersiedlung nach Hamburg, von Hamburg startete ich einmal ein Vortrag über Kopfformkunde, in Stuttgart begann ich wieder mit Vorträgen 1922. Dort ließ ich dann auch in einem kleinen Saal in der Bismarckstraße von etwa 40 jugendlichen Menschen beiderlei Geschlechts, Runen-Übungen machen, stand aber bald davon ab, weil durch die starken Abstrahlungen sich eine Anzahl Liebesverhältnisse gestalteten, für die ich nicht verantwortlich sein wollte.-

Im März 1924 erschien dann der erste Nummer meiner Zeitschrift “Der eigene Weg”, in der ich von Anfang an, in Aufsätzen über Symbolkunde Runen-Übungen mit veröffentlichte, ohne das Wort “Runen-Übungen” zu verwenden. - Von 1922 ab hielt ich hunderte von stark besuchten Vorträgen und zwar über Phrenologie (Kopfformkunde), Chirologie (Handform- und Linienkunde), über alle Reformheilverfahren und Reformernährung und Astrologie. Außerdem veranstaltete ich rund 40 sehr gut besuchte Kurse in Astrologie (in einem Kurs in Heilbronn alleine 84 Teilnehmer und Teilnehmerinnen). Und immer wieder Lichtbilder-Vorträge über die Runen.

Trotzdem ich es als meine Aufgabe erkannt habe, nach eingehender Prüfung der von mir wiederentdeckten Methode des Raunens der Runen, zur Veröffentlichung zu schreiten, nahm ich noch ab 1928 einen fünfjährigen Studienaufenthalt in Schweden und Dänemark auf mich, lief gewissermaßen dem Geldverdienen aus dem Wege, wollte aber ganz sicher gehen und nach Spuren in Skandinavien suchen. Ich fand sie.
Letzten Endes ergaben sich für mich folgende Hauptpunkte:

  1. Die germanischen Runen und ihre Anwendung enthalten den Einweihungs-Weg der Menschen germanischen Blutes! - Menschen anderer Rassen haben ihre eigenen Einweihungs-Wege (und Übungen).
  2. Die germanische Rasse in ihrer Eigenart, geistig, seelisch und körperlich, ist ein Erfolg dieser Runen-Gymnastik (verbunden mit der Strahlungswirkung des Himmels und der Erde in den nördlichen und mittleren Breiten und natürlich auch des Erbgutes).
  3. Jegliche Kultur auf unserer Erde ist entstanden aus der Wirkung der Runen-Übungen der germanischen Völker, in weiterem Bezug der arischen Völker und ihrer Abzweigungen in den Gebieten des alten Kontinents wie auch dem Erdteil Amerika. Verbindungen zu den Atlantiern der Hochrassen sind wahrscheinlich gegeben.
  4. Jeder ehrliche Runenkundige muß daher auf den Standpunkt kommen, daß das Raunen der nordischen Runen nur für die germanische Rasse, allenfalls noch für die arische Rasse einen Wert hat und daß er dieses nicht verschweigen darf, sondern betonen muß, um Menschen vor Schaden zu bewahren, die der germanischen und arischen Rasse nicht angehören. - Dabei dürfen die Angehörigen anderer Rassen sich nicht zurückgesetzt fühlen. Sie haben ja ihre eigenen Übungen, ihre eigenen Tänze und Einweihungs-Einrichtungen. Sie sollen diese nur pflegen, uns aber nicht zumuten, daß wir ihre Tänze mitmachen. Denn diese wirken auf uns verderblich ein. - Es sollte auch niemand, der die Materie kennt, oder auf Grund irgendwelcher materiellen Verpflichtungen handelt, oder um Minderwertigkeitskomplexen, die Gemischtrassige oder Andersrassige vieleicht haben, die Ansicht verbreiten, daß die Runen-Übungen auch für die anderen Rassen da sind. Wenn er solche Sprüche verbreitet, verrät er seine Unkenntnis mehr und seine Ziele und schafft nur Unheil. Das wollen die Runen nicht. Sie wollen sein und gewertet werden, wie und was sie sind. Im Übrigen ist der auf einem klaren Rassenstandpunkt Stehende noch niemals der Rassenüberheblichkeit oder dem Rassenhaß verfallen. Diese beiden letzteren Regungen verraten entweder viel Dummheit oder Eigennutz. Einen klaren Rassenstandpunkt haben, entsprechend den Erfordernissen der möglichen Höherentwicklung in einem bestimmten Verhalten leben und ihnen nachgehen, ist, wie bekannt genug, das Zeichen des hochwertigen Menschen in allen Rassen. Deswegen aber sollen sie sich nicht mischen, auch Rassenmischung nicht predigen oder begünstigen.

Und gerade dann, wenn von allen Seiten her eine Entgermamsierungswelle an uns heran kommt und den Germanen jedes Rassegefühl und jedes Rassebewußtsein, das alle anderen Rassen für sich als selbstverständlich ansehen, auszureden versucht, so wie es heute ist, sollte man nicht behaupten wollen, daß die Runen-Übungen und die Runen-Gymnastik für alle Rassen da ist. Das verrät erst einmal größte Unkenntnis in Hinsicht auf die Runen, deren Wesen und besonders der Runen-Übungen, und andererseits das Bestreben, sich “oben” anzubiedern und die Konjunktur auszunutzen. - Alle anderen Gedanken muß man wohl Denkenden überlassen.

In Schweden wurde das Grundgerüst für die Runen-Übungen und die Runen-Gymnastik gelegt, in Dänemark wurde der Bau vollendet und im Frühjahr 1931 der erste Band der “MARBY-RUNEN-BÜCHEREF” mit dem Titel “Runenschrift, Runenwort, Runengymnastik” im Marby-Verlag Stuttgart herausgegeben.
Damit steht für alle Zeiten die Priorität fest. Da die ganze Forschung der Runen-Gymnastik einwandfrei, wissenschaftlich begründet und vollendet ist, konnten alle später kommenden Veröffentlichungen nur Abschreibearbeit, Plagiat, Schriftstehlerei und Verfälschung sein. Diejenigen, die nach mir über Runen-Gymnastik Veröffentlichungen vornahmen, waren nicht im Stande gewesen, in jahrelangen Übungen die Echtheit und die Wirksamkeit der Runen-Übungen so weit zu durchproben, daß sie Meister sein konnten oder gar Lehrmeister. Sie wollten höchstens Mitesser sein. Ihre Kombinationen gingen vollkommen falsche Wege, sie lernten nicht durch Runen-Übungen in der Natur, sondern sie gruben in meinen Schriften herum und brachten verbogen, - denn es mußte ja etwas ähnliches, mindestens neuartig erscheinendes sein, frech und wenig gottesfürchtig heraus und fanden auch fragwürdige Verleger, die der Ansicht waren, aus der Runensache nun ein Geschäft machen zu können, besonders als dann die angeblich arisch-germanische Regierung des sogenannten 3. Reiches gemacht war. - Aber, das war nachher.

1931 gründete ich dann den “Internationalen Bund der Runenforscher (IBdR)” und den “Bund der Deutschen Runenforscher (BdDR)” und die “Neudeutsche Zeitung” mit der Beilage “Der Runenforscher”. Alle Einkünfte dienten dazu, den Marby-Verlag und die Ende 1933 gegründete “Marby-Druckerei” weiter auszubauen. Ich wußte, daß ich in kurzer Zeit das Wissen um die Runen-Übungen in das Volk tragen und verankern mußte, denn die Ellenbogen-Menschen der ärztlichen und der kirchlichen Kreise waren Todfeinde der Runen-Übungen und der Runen-Gymnastik und sind es heute noch. Die ersteren sahen mit Entsetzen und Ingrimm, daß sich die Menschen durch die Runen-Übungen oft in wenigen Minuten selbst gesund machten und die anderen befiirchteten, daß ihr Einfluß auf die Bevölkerung und den daraus erwachsenden Vorteilen nun bald vorbei sei.

Die schärfsten Gegner dieser Gesundungs-Methode, als die sich die Runen-Übungen sehr schnell erwiesen hatten, waren die in einem allmächtigen Konzern zusammengeschlossenen chemischen Fabriken und Tabletten- und Pillenfabrikanten von denen alleine der I-G-Farben-Konzern jährlich einen Werbefond in Höhe von über 120 Millionen Mark wirken ließ. Damit konnte man sogar Minister kaufen und Regierungen zwingen, zum Schaden des Volkes und zum Vorteil des gewohnten Gewinnes. Und das geschah dann auch. - Darum setzte ich alles ein, um die Runen-Idee ins Volk zu tragen. Und es gelang mir auch.
Inzwischen habe ich den einen Plagiator, um den sich viele trübe Seelen und gutmeinende Schwärmer gesammelt hatten, gerichtlich beweisen müssen, daß er ein Plagiator war. Ein gerichtliches Gutachten bescheinigte mit, daß die Runen-Gymnastik ein einwandfrei wissenschaftliches System sei, anerkannte auch die von mir vorausgesagten und in ihrem Wesen erklärten Erfolge und stellte außerdem fest, daß auch niemand vor mir das gleiche oder ähnliches gebracht hätte.

-1933 wurden mir außerdem vom Deutschen Patentamt rund ein Dutzend, die Runen-Übungen und die Runen-Gymnastik betreffenden Wort-Bildungen, wie u.a. “Runen-Gymnastik”, “Runen-Übungen”, “Runen-Ton-Gymnastik”, und andere Wortformen geschützt.
Weiter wurde mir in einer notariellen Urkunde, die ich mir austeilen ließ, bestätigt, daß in über 4000
Fällen innerhalb eines Jahres die Runen-Übungen der Marby-Runen-Gymnastik vollen Erfolg gebracht hatten!

Somit ist klar bewiesen:

  1. Daß die Wiederentdeckung des Raunens der Runen, bei Runen-Übungen innerhalb des Systems, der von mir wieder aufgestellten Runen-Gymnastik mein Werk ist.
  1. Daß es nur mir, bei meinem Bluts- Seelen- und Geisteserbe, verbunden mit einem unbändigen Forscherdrang und unermeßlichem Fleiß, gepaart mit einem hohen idealen Streben, dem ein gut Teil Skepsis beigemischt war, einer großen Willigkeit Opfer zu bringen und vor allem auch dem Drang meinen in Not und Elend gebrachten Brüdern und Schwestern im Volke, daß es nur mir gelingen konnte, den Weg zur Hilfe, zur Befreiung von jeglicher Not und zu lichten geistigen Höhen zu zeigen und zu lehren.

Wenn ich das hier schriftlich niederlege, so handelt es sich nur um eine Klarstellung in der heutigen Zeitwelle die unsere Runen-Übenden bestärken sollen in ihrem Vorwärtsdrange und die Täuscher und Fälscher vorgelegt werden müssen, damit sie in das Unheil, das sie blind heraufbeschwören, nicht selbst hineingerissen werden. - Die Spuren schrecken, die Runen lassen nicht mit sich spaßen!

Mein Rat an diejenigen, die auch…
Nun möchte ich all denjenigen, die da meinen, sie könnten auch ein Buch über Runen-Übungen schreiben, sei es auch nur im Reporterstil, raten, folgendes zu beachten:

  1. Übt erst selbst und persönlich jahrelang! Geht an die Quelle, seid nicht neidisch, nicht überheblich oder leichtsinnig. “Orientiert” euch nicht bei Plagiatoren, Abschreibern, Nichtskönnern, Verleumdern und Fälschern! Ihr seht doch ein, daß ihr so keine Runen-Kundige werden könnt.
  2. Wenn ihr aber noch in trüben Gewässern schöpft, ich hoffe nicht, daß das eurer Eigenart entspricht, so schwindelt nicht zu sehr, ich hätte eigentlich nur die I-Rune behandelt. Den Gegenbeweis haben die Bezieher meiner Bücher und Zeitschriften in ihren Händen. Alleine in Band 3/4 der MARBY-RUNEN-BÜCHEREI brachte ich eine Wiederholung von Band 1/2 und weitere Runen-Übungen, dann in dem Band 5/6 der MARBY-RUNEN-BÜCHEREI, 29 weitere Runen-Übungen und in dem Band 7/8 der MARBY-RUNEN-BÜCHEREI (=MRB) ebenfalls 29 Runen-Übungen. Es ist gut, wenn ihr so etwas zur Kenntnis nehmt und dann die notwendige Richtigstellung vornehmt.
  3. Wenn ihr bei Eurem Manuskript nicht weiterkommt, weil ihr nicht weiter wißt, weil die Plagiatoren nichts über Heilrunen schreiben konnten, weil eben der Marby diese noch nicht verraten hat, und der Verleger drängt, und Ihr sendet dann einen Aushorcher in meine Sprechstunde, so kommt doch lieber selbst, aber sendet keinen Spion, der reichlich dumm ist und nicht aufpaßt, was ich sage. Also kommt lieber selber zu mir. Ich bin auf Grund geistiger Gesetze verpflichtet, entsprechend Auskunft zu geben an denjenigen, der von einer bestimmten Stufe seiner Entwicklung ausgehend, entsprechend fragt. Also kommt selbst, zeigt durch eure Fragen, wie weit ihr seid und dann, meinetwegen, veröffentlicht in euren Büchern, was ich euch gesagt habe, ruhig. Es ist ja wahr und von dem einzigen Sachkenner auf diesem Gebiete, wie bewiesen ist.
    Ihr blamiert euch also nicht mit “eurem” Wissen, wenn es auch von mir erfragt wurde, - aber wenn ihr anständig seid, so gebt ihr offen die Quelle an. Damit gebt ihr nämlich, bei anständigen wissenden Interessenten, Eure Ausfuhrungen erst den richtigen, eben einen höheren Wert! Und der Käufer eures Buches hat wenigstens etwas für sein Geld.
  4. Sorgt auch dafür, daß beim Abfassen der Prospekte, mein Name als Eingeweihter, nicht zusammen mit Uneingeweihten oder gar Plagiatoren aufgeführt wird. Mein Name ist natürlich für das Buch Reklame, aber in dieser Gesellschaft solcher “Eingeweihter”, möchte ich nicht noch einmal aufgeführt werden! Und für ein Buch, das sich auf einen Plagiator beruft, möchte ich natürlich keine Reklamefigur machen. Dazu noch ungefragt.
  5. Fragt euch auch, bevor ihr mit besonderem Zweckdenken ans Sammeln und Schreiben geht, ob ihr euch nicht lächerlich machen werdet, wenn ihr meint, die germanische Runenbewegung fehlleiten oder erledigen (was ja dasselbe ist) zu können. Fragt euch auch, ob es nicht ein bestimmt nutzloses, ja lächerliches Bemühen ist, in der Runenbewegung mitreden zu wollen oder gar ihre Richtung umbiegen oder das ganze zu Fall bringen zu wollen.

Damit bei euren Überlegungen Tatsachen zur Hand sind, mache ich folgendes bekannt, damit ihr euch über die Ausbreitung der Runenbewegung, die heute noch wie bisher der Albdruck aller Dunkelmänner ist, klar seid.

In den Jahren 1924-1936 erschienen im Marby-Verlag Stuttgart und Waiblingen bei Stuttgart, seit 1934 in eigener Druckerei mit Setzmaschienen und Rotationsbetrieb gedruckte 271 Nummern der Zeitschrift “Der eigene Weg” mit einer Gesamtauflage von rund einer halben Million Exemplare! - Ein großer Teil dieser Nummern ist heute noch in den Händen der einstigen Leser und Leserinnen und werden, wie alle meine Veröffentlichungen, als heiligster Schatz aufbewahrt und immer wieder gelesen. Seit 1924 erschienen in diesen Nummern Runen-Aufsätze! Das sollte doch ein Runenbuch-Schriftsteller wissen! Oder nicht? Oder doch? -

In den Jahren 1931-36 erschienen im Marby-Verlag die Zeitschrift “Neudeutsche Zeitung” mit der Beilage “der Runenforscher”, die 1934 als selbständiges Organ, aber von Anfang als Blatt von mir gegründeten und geleiteten “Bund der Runenforscher” in 144 Nummern und einer Gesamtauflage von über einer halben Million Exemplare! Sehr viele Bezieher von einst haben diese Jahrgänge noch.

Von den vier Doppelbänden der MARBY-RUNEN-BÜCHEREI (=MRB) wurden ab 1931 angefertigt genau 50.000 Bücher. Davon wurden rund 48.000 verkauft. Die GeStaPo konnte nicht mehr sehr viel beschlagnahmen; dafür hatte ich gesorgt. - Die Runenbücher wurden in der Zeit des sogenannten 3. Reiches versteckt gehalten und sind zum großen Teil wieder, oft sehr zerlesen, der köstliche Schatz der Familien der einstigen Bezieher!

Eine Runen-Broschüre “Runen raunen richtig Rat!”® wurde 1934 in einer Auflage von 10.000 Exemplaren hergestellt und diese Auflage wurde fast vollständig verkauft. Diese Broschüre brachte eine große Anzahl Erfolgs-Berichte durch Runen-Übungen, insbesondere auch mit den “Marby-Hilfs-® und Heil-Runen-Übungen®.
Ich habe, meiner Aufgabe gemäß, die Runen-Bewegung anlaufen lassen und die germanischen Runen wieder lebendig und zum Heile aller Übenden, ob arm oder reich, ob “ungebildet” oder “gebildet” ins Leben gerufen. - Man sollte da mit Entgermanisierungs-Bestrebungen vorsichtig sein. Das Volk ist in Rassenfragen hellwach geworden.

Die Runen-Bewegung ist da und wird nicht mehr untergehen. Wer gegen sie ankämpft, kommt nicht zum Ziel und erleidet nur Schaden, denn die Runen sind mit den Urgesetzen des Lebens verknüpft und sicherlich kein Spielzeug - und auch keine Sache, mit der man Geld verdienen kann. -

Rund 50 Jahre meines Lebens habe ich für meine Aufgabe, dem Volk das Raunen der Runen wieder zu lehren, verwendet. Ich habe einen fünfjährigen Forschungauftrag entsprechend der mir übertragenen Aufgabe unternommen, ich habe 99 Monate Freiheits-Entzug in Gefängnissen und KZ-Lagern auf mich genommen. Wenn ich auch zum Schweigen und Sterben verurteilt war,
-  ich wußte, daß ich wieder frei werden würde. - Die Runen-Bewegung läßt sich nicht mehr auslöschen. Dafür habe ich gesorgt - Selbst im KZ-Lager Dachau wurden Runen-Übungen gemacht. Ein polnischer Arzt, der ebenfalls Gefangener im KL-Dachau war, machte jeden Morgen um 4 Uhr zwischen den Baracken des Lagers Runen-Übungen, wie er sie aus meinen Schriften gelernt hatte. Für viele Häftlinge war es sehr gut, daß ich bei ihnen war.
- Ich wußte vorher, daß meine Existenz vernichtet werden würde. Außerdem hat man es mir offen angekündigt!
- Ich wußte, daß ich ins Konzentrations-Lager (=KL) kam. Ich hätte dem entgehen können, denn ich war kurz vor meiner Verhaftung noch einen Tag im Ausland.
- Ich habe auch die Freiheitsberaubung auf mich genommen.
- Mir war schon lange klar, daß, wenn man etwas unternimmt was dem Volke nützen kann und die Sache ist wirklich gut, die Sache immer bekämpft wird und man selbst persönlich mit. Und zwar rücksichtslos! Das ist der Kampf! Da aber die Sache gut ist, sogar sehr gut und dem Volke nützt, nahm ich alles auf mich und ich war auch bereit, für diese gute Sache den Kopf hinzuhalten, wenn es denn sein muß. Und dieser Ansicht bin ich heute noch.
- Ein ganzes Leben voller Mühe und Arbeit habe ich auf mich genommen, um den Armen und den Ärmsten im Volke zu dienen und zu helfen. Ich habe den Weg der Hilfe, der kostenlosen Hilfe gezeigt für alle kommenden Zeiten. Und dieser Weg ist gut!
- Da kann mir keiner verargen, wenn ich, solange ich dieses mal auf der Erde weile, dafür sorge, daß die Runen-Bewegung sauber bleibt. Das ist meine Aufgabe und mein Recht. Dazu bin ich verpflichtet, denn ich habe sie ins Leben gerufen und sie für alle kommenden Zeiten gültig, wieder ins Volk getragen, bewußt und opferwillig.
- Wenn ich einmal abgetreten bin von der irdischen Bühne, so werden wir einen anderen aussuchen, der die Aufgabe übernimmt.”

Stuttgart-Vaihingen, 14.0ktober 1957
Friedrich Bernhard Marby
(Aus dem Nachlaß F.B.M.)

EINIGE ANFRAGEN VERANLASSEN MICH ZU FOLGENDER ERKLÄRUNG:
Da vor einiger Zeit ein “Runenbuch” erschienen. Schon die Ankündigung in einem Prospekt war eigenartig. Ich wurde da neben anderen Namen als “Eingeweihter” aufgeführt. - Da es sich um ein Buch mit etwas einengendem Titel handelte, sollte der Prospekt das auch zum Ausdruck bringen. Ich habe sachlich und persönlich nichts gegen Guido List. Im Gegenteil. Aber von Runen-Übungen hat er nichts gewußt. Er starb vor der Wiederentdeckung der Runen-Übungen und der Runen-Gymnastik.

Auch gegen Peryt Shou*’ (Pseudonym) habe ich nichts. Wir kannten uns gegenseitig persönlich sehr gut. Ich schätzte ihn sehr. Aber von den Runen-Übungen und der Runen-Gymnastik wußte er auch nichts, wie ein Gerichtsgutachten eindeutig feststellte. Auch Reichstein kannte ich persönlich. Er erfuhr von den Runen-Übungen erst nach dem Herauskommen meiner Runen-Aufsätze und meiner Runen-Bücher. Die Grundlagen seiner Kabala hatte er allen Anzeichen nach von Lanz v. Liebenfels, den ich als Forscher, Mensch und Freund sehr hoch schätzte. - Mit zwei anderen Personen die in dem Prospekt angeführt wurden, zusammen als Eingeweihter aufgeführt zu werden, war aber eigenartig. Der eine dieser Herren verfaßte damals auf Grund meiner Runen-Aufsätze in meiner Zeitschrift “Der eigene Weg”, die ich ihm jahrelang kostenlos zusandte, und auf Grund des Inhaltes eines meiner Vorträge ein umfangreiches Buch, in dem sogar Zeichnungen, die “Der eigene Weg” gebracht hatte, mit aufführte. Ich war einmal in seinem Haus und erwähnte, daß ich ihm regelmäßig meine Zeitschrift übersandt hätte. Zu meinem großen Erstaunen bestritt er das. Nachher sah ich meine Zeitschriften “Der eigene Weg” säuberlich aufgestapelt und ziemlich zerlesen in seinem Schreibtisch. In dem erwähnten, von mir gehaltenen Vortrag führte ich auch das “Runen-Vaterunser” in Runenstellungen vor. Daraufhin erschien in der nächsten Nummer seiner Zeitschrift mein Runen-Vaterunser ohne Erwähnung der Quelle, also meines Namens. Später versuchte er sich, als ich studienhalber in Schweden wohnte, mir brieflich zu nähern. Auf Grund meiner Erfahrungen mit ihm habe ich nicht geantwortet. Dann starb er. Ich wünschte ihm einen guten Weg.

Dann brachte der Prospekt einen anderen Namen, den Namen des anderen Plagiators, der nach Ansicht des Prospektes auch zu den “Eingeweihten” gehört. Dieser schilderte mir in den Jahren der großen Arbeitslosigkeit seine Not und bot mir an, für meine Zeitschrift “Der eigene Weg” in Vorträgen, die er über den Inhalt dieser Zeitschrift halten wollte, zu werben. Als Gegenleistung erbat er die Zusendung von Büchern, an denen er beim Verkauf etwas verdienen könne. Ich erklärte mich einverstanden, denn Menschen, die werben, kann ein Verlag immer gebrauchen, und sandte ihm für rund 960 Reichsmark Bücher. - Es kamen später oftmals Klagen über sein Verhalten bei diesen Vorträgen, an neuen Beziehern brachte er sehr wenig, aber er zahlte langsam die Bücher ab, ich hatte ihm also geholfen, und damit war ich zufrieden…”

*) Peryt Shou = Albert Schulz, geb. 1873, gest. 1953. Theosoph und esot. Schriftsteller